ISO 9001:2026: Änderungen, Termine und Übergangsfrist im Überblick
ISO 9001:2026 ist erschienen: was sich ändert, welche Termine gelten und wie die Übergangsfrist bis 30. September 2029 läuft — mit Erstquellen belegt.
Qualitätsmanagement auf SAP BTP
Feststellung, Ursachenanalyse, Maßnahme und Wirksamkeitsprüfung greifen in einem System ineinander — statt in vier Werkzeugen mit einer Excel-Liste dazwischen.
Durchgängig
Feststellung bis Wirksamkeit, ein Datenmodell
SAP-nativ
Ihre BTP, Ihre Rollen, Ihr Identity Provider
Nach Norm
ISO 19011 · 5-Why · 8D nach VDA-Struktur
Getrennt
Eigener Datenbereich je Mandant
Überblick
Eine Feststellung, konsequent zu Ende verfolgt: vom Auditpunkt über die Ursache und die Maßnahmen bis zur Wirksamkeit — und wieder zurück.
Aktuell suche ich zwei bis drei Pilotanwender, die das an ihren eigenen Abläufen ausprobieren wollen. Wenn das auf Sie zutrifft: Der Kontaktweg steht weiter unten auf der Seite.
Die Feststellung steht im Auditbericht. Die Ursachenanalyse liegt in einer Excel-Datei. Und ob die Maßnahme tatsächlich gewirkt hat, weiß im nächsten Audit niemand mehr. Um diese Lücke geht es hier. Und ich zeige euch in ungefähr drei Minuten, wie sich diese Lücke schließen lässt. Hi, mein Name ist Andreas Bauer. Ich habe Audits vorbereitet, begleitet und war selbst auf der auditierten Seite. Dabei sehe ich immer wieder dieselben Muster. Nicht die Methode an sich fehlt. 5-Why, 8D und CAPA steht in jedem QM-Handbuch. Was fehlt, ist die Verbindung dazwischen. Vier Werkzeuge, eine Excel-Liste in der Mitte und der Nachweis der Kette entsteht erst, wenn der Auditor danach fragt. qportal setzt genau dort an. Ein Datenmodell für alle vier Schritte. Ich nehme dazu einen Fall, den sicher jeder kennt. Internes Audit Wareneingang. Ein Messmittel ist im Einsatz, dessen Kalibrierung abgelaufen ist. Die Feststellung wird direkt am Auditpunkt erfasst. Mit Kategorie, Schweregrad und dem Auditkriterium, gegen das geprüft wurde. Hier ist es eine Hauptabweichung. Es wurden Prüfentscheidungen mit einem Prüfmittel getroffen, das nicht überwacht war. Der Nachweis hängt am selben Datensatz. Etikett, Kalibrierschein, Prüfprotokoll. Und der Auditkontext ebenso. Aus welchem Audit sie stammt, für welche Organisationseinheit. Die Feststellung endet also nicht in einem Bericht. Sie ist ein Objekt, mit dem weitergearbeitet wird. Aus der Feststellung heraus öffne ich die Ursachenanalyse. Und Sie sehen zwei getrennte Ketten. Warum der Fehler aufgetreten ist. Und warum der Fehler nicht entdeckt wurde. Das ist die Unterscheidung, an der Analysen in der Praxis oft scheitern. Die Auftretenskette endet bei einer manuell geführten Liste ohne jede Fälligkeitsprüfung. Und die Entdeckungskette endet dort, wo niemand die Wareneingangs-Checkliste je aktualisiert hat, weil es dafür keinen Prozess gibt. Aus den Ursachen werden Maßnahmen. Und zwar in derselben Analyse. Sofortmaßnahme, Korrekturmaßnahme, Vorbeugung. Jede mit Verantwortlichem und Frist. Entscheidend ist die Verknüpfung. Es ist also dokumentiert, welche Maßnahme welche Ursache adressiert. Nicht im Kopf der Person, die beim Audit dabei war, sondern direkt für alle nachvollziehbar im System. Und dann der Schritt, der in der Praxis am häufigsten fehlt. Diese Analyse steht auf „in Bearbeitung“. Fünf von sieben Schritten. Sie lässt sich nicht auf „erledigt“ setzen, solange die Vorbeugung offen ist. Und jetzt der Punkt, auf den es im Audit ankommt. Von der Maßnahme komme ich zurück in die Analyse und von dort zur auslösenden Feststellung. Die Kette ist rückwärts belegbar. Das war das Auditmodul. Audit ist der Anfang. Ursachenanalyse und Maßnahmen sind eigene Module im selben Portal. Mit gemeinsamen Stammdaten und Benutzern. Betrieben wird qportal auf der SAP BTP. Dann bleiben die Benutzer und Rollen bei euch. Oder qportal kann auch als SaaS gehostet werden. Wenn ihr gerne sehen würdet, wie qportal in euren Abläufen aussieht, der Kontaktweg steht direkt unter dem Video. Schreibt mir gerne, an welchen Stellen eure Kette bricht. Dann schauen wir gemeinsam, wie der Prozess in qportal aussehen könnte.
Die Ausgangslage
5-Why, 8D und CAPA stehen in jedem QM-Handbuch. Verloren geht regelmäßig das, was dazwischen liegt.
Der Auditbericht wird verteilt, die Analyse beginnt danach in einer neuen Datei — ohne Bezug zur auslösenden Abweichung.
Die Ursachenanalyse liegt in einem Formular, die Maßnahme in einer Liste. Welche Maßnahme welche Ursache adressiert, weiß nur die Person, die dabei war.
Die Maßnahme wird auf erledigt gesetzt. Ob sie gewirkt hat, steht nirgends — bis dieselbe Feststellung im nächsten Audit erneut auftaucht.
Nachweise sind vorhanden, aber über Ordner, Postfächer und Tabellen verteilt. Das Zusammensuchen kostet mehr Zeit als das Audit selbst.
Der durchgehende Ablauf
Vier Schritte, ein Datenmodell. Jeder Schritt kennt seinen Vorgänger — deshalb lässt sich die Kette im Audit rückwärts belegen.
1 Schritt 1
Abweichung mit Klassifizierung, Normbezug und Nachweis direkt am Auditpunkt — nicht in einem Nachbericht.
Mehr erfahren →2 Schritt 2
5-Why oder 8D aus der Feststellung heraus starten. Auftretens- und Entdeckungskette bleiben getrennt.
Mehr erfahren →3 Schritt 3
Sofortmaßnahme, Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahme mit Verantwortlichkeit und Frist — portalweit an einer Stelle.
Mehr erfahren →
4 Schritt 4
Die Maßnahme schließt erst, wenn die Wirksamkeit bestätigt und dokumentiert ist. Das ist der Nachweis für ISO 9001 Kapitel 10.2.
Mehr erfahren →Die Module
Audit ist der Anfang, nicht der Umfang. Module sind einzeln lizenzierbar und teilen sich Stammdaten, Benutzer und Maßnahmen.
Auditprogramm, Fragenkataloge, Durchführung vor Ort und Feststellungen nach ISO 9001 und ISO 19011.
Mehr erfahren →5-Why und 8D nach VDA-Struktur — mit getrennten Ursachenketten und Verifikations-Gate.
Mehr erfahren →Portalweite Nachverfolgung mit Verantwortlichkeit, Frist und Wirksamkeitsprüfung.
Mehr erfahren →Auswertungen zu Feststellungen, Maßnahmen und Wirksamkeit — und das zielübergreifende Qualitätsziel-Cockpit.
Mehr erfahren →Prozesslandschaft mit Kennzahlen je Prozess und die Managementbewertung als eigener Ablauf — als nächster Modulschritt geplant.
Qualitätsziele nach ISO 9001 6.2 sind in jeder Installation enthalten — modulunabhängig, ohne Zusatzlizenz.
In Aktion
Auditplanung, Feststellungen und Nachweise im laufenden Produkt.
Planung & Durchführung
Umfang, Ziel, Normbezug, Team und Termine am selben Objekt — statt verteilt auf Einladung, Plan und Bericht.
Feststellungen
Jede Abweichung mit Kategorie, Schweregrad, Auditkriterium und dokumentierter Ursache.
Ursachenanalyse
D1 bis D8 mit Status — sichtbar, an welcher Disziplin eine Analyse gerade steht.
Zentrale Plattform
Auditdurchführung, Maßnahmen, Ursachenanalyse und Stammdaten in einem Portal mit gemeinsamen Benutzern.
Der Workflow
Ein digitaler Prozess mit klaren Übergaben, Prüfungen und Rückkopplungen.
Definieren Sie Intervalle, Teams und Umfang Ihrer Audit-Pläne.
Führen Sie Audits strukturiert mit digitalen Fragenkatalogen durch.
Erfassen Sie Abweichungen und analysieren Sie die Ursachen sofort.
Verfolgen Sie Korrekturmaßnahmen bis zur erfolgreichen Wirksamkeitsprüfung.
Aktuell & Wissen
ISO 9001:2026 ist erschienen, die Übergangsfrist läuft bis 30. September 2029. Dazu die meistgelesenen Anleitungen.
ISO 9001:2026 ist erschienen: was sich ändert, welche Termine gelten und wie die Übergangsfrist bis 30. September 2029 läuft — mit Erstquellen belegt.
Checkliste für interne Audits nach ISO 9001 Kapitel 9.2, Fassung 2015 und 2026 — mit dem, was Zertifizierungsauditoren laut ISO/IAF-Leitlinie prüfen.
Die acht Disziplinen an einem Beispiel, die zwei Ursachenketten aus D4, der Bezug zu ISO 9001 und IATF 16949 — und welche Hersteller 8D wirklich verlangen.
Betrieb & Technik
Dieselbe Anwendung, zwei Betriebsarten. Die Entscheidung hängt daran, ob Sie eine BTP haben und nutzen wollen.
Deployment in Ihren eigenen Subaccount. Benutzer, Rollen und Identity Provider bleiben Ihre — keine zweite Benutzerverwaltung.
Ohne eigene BTP nutzbar. Für Pilotprojekte stelle ich die Umgebung bereit, damit der Einstieg kein Infrastrukturprojekt wird.
Jeder Mandant hat seinen eigenen Datenbereich über die SAP-Mandantenfähigkeit — kein gemeinsamer Datenbestand.
Kontakt
Ich zeige Ihnen den Ablauf an Ihren eigenen Beispielen, und wir klären gemeinsam, ob ein Pilot für Sie passt — ohne Vertrieb, ohne Verpflichtung.
Aktuell suche ich zwei bis drei Pilotanwender. Eine Antwort kommt von mir persönlich, meist am selben Tag.